Aktuelles rund um den Therapieverbund Ludwigsmühle

29.05.2018 - Presseinfo

Nächstes Treffen von InEs am Dienstag 12.6. um 19 Uhr

Nach dem erfolgreichen Gründungstreffen der Initiative Eltern suchtkranker und suchtgefährdeter Söhne und Töchter, (kurz: InEs) im Mai wird am Dienstag 12.6.2018 das nächste Treffen stattfinden. Und zwar wie bisher in den Räumlichkeiten des Therapieverbundes Ludwigsmühle am Alfred-Nobel-Platz 1 in Landau i.d. Pfalz (2. Stock) von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr in einem anonymen und vertraulichen Rahmen. Für die Mitarbeit in der Elterninitiative gibt es keine Einschränkung bzgl. des Suchtmittels oder den Konsumformen: Wenn Sie ein Kind haben, das suchtgefährdet ist oder eine Suchtproblematik besitzt, und Sie anonyme, gegenseitige Unterstützung in Anspruch nehmen möchten, sind Sie im Kreis der Initiative herzlich willkommen.
Eine vorherige Anmeldung ist selbstverständlich nicht erforderlich. Fragen können entweder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der 06341-5202-110 gestellt werden.

19. April 2018 - Pressemitteilung

Hilfe auf der Achterbahnfahrt der Gefühle
Unter dem Dach des Therapieverbundes Ludwigsmühle möchte sich im Mai eine Selbsthilfegruppe für Eltern suchtkranker und suchtgefährdeter Kinder gründen.

Sucht wirkt sich immer auf die gesamte Familie bzw. das soziale Umfeld der suchtkranken oder –gefährdeten Person aus. So sind in Deutschland rund 10 Millionen Menschen als Angehörige, als Eltern, Partner_innen oder Kinder betroffen. Ihr Alltag gleicht häufig einer Achterbahnfahrt der Gefühle und ist für sie meist unvorhersehbar. Während in den letzten Jahrzehnten eine ganze Reihe von Hilfe- und Behandlungsmaßnahmen für Abhängigkeitserkrankungen entwickelt wurde, blieben die Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige oftmals auf der Strecke.

Als eines der Ergebnisse des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojektes „AnNet – Angehörigennetzwerk“ an der Universität Hildesheim soll nun in der Südpfalz unter dem Dach des Therapieverbundes Ludwigsmühle die Selbsthilfegruppe „Initiative Eltern suchtkranker und suchtgefährdeter Söhne und Töchter“ (kurz: InEs) entstehen. „Diese Idee führt uns zurück zu den Anfangstagen unseres Verbundes, in denen eine Elterninitiative den Grundstein für die Fachklinik Ludwigsmühle legte,“ merkt Geschäftsführer Dr. Dirk Kratz an. „Als ein Kooperationspartner des Projektes AnNet konnten wir hautnah sehen, wie groß der Bedarf in der Region nach Orten des Austausches und der gegenseitigen Unterstützung für Angehörige Suchtkranker ist, insbesondere für Eltern drogenabhängiger Kinder.“

Für die Mitarbeit in der Elterninitiative gibt es keine Einschränkung bzgl. des Suchtmittels oder den Konsumformen: Alle Eltern suchtgefährdeter und suchtkranker Kinder sind herzlich willkommen. Die Leitung wird eine selbst betroffene Mutter übernehmen, die sich bereits im Projekt AnNet engagiert hatte. Die Selbsthilfegruppe soll sich regelmäßig treffen, etwa einmal im Monat. Sie kann anonym und autonom innerhalb des Therapieverbundes Ludwigsmühle arbeiten und auf Augenhöhe die professionellen Suchthilfenetzwerke des Verbundes nutzen, wenn die Mitglieder der Gruppe dies wünschen. „Vorderstes Ziel ist es, einen Treffpunkt schaffen, an dem sich betroffene Eltern regelmäßig austauschen können und sich so gegenseitig unterstützen können. Die Gruppe soll darüber hinaus auch ein Ort der Entspannung und Erholung sein, gerade in bedrückenden Zeiten und dem Erleben von Machtlosigkeit gegenüber der Sucht des Kindes. Hier wollen wir mit unserer Elternselbsthilfegruppe eine Tankstelle bieten, um wieder Energie und Zuversicht tanken zu können.“

Das Gründungstreffen wird am Dienstag 15. Mai 2018 in den Räumlichkeiten des Therapieverbundes Ludwigsmühle am Alfred-Nobel-Platz 1 in Landau i.d. Pfalz von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr in einem anonymen und vertraulichen Rahmen stattfinden. An der Mitarbeit interessierte Eltern sind herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist selbstverständlich nicht erforderlich. Fragen können entweder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der 06341-5202-110 gestellt werden.


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19. Februar 2018 - Pressemitteilung

Vergessene Kinder ins Gedächtnis gerufen
Der Therapieverbund Ludwigsmühle zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz seines Modellprojektes „Schulkindergruppe“ und möchte dieses Angebot weiter ausbauen. Hierfür werden allerdings noch finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten gesucht.

Das Aufwachsen mit suchtkranken Eltern bedeutet eine schwere Gesundheitsbelastung, von der schätzungsweise jedes sechste Kind in Deutschland betroffen ist. Eine flächendeckende Versorgung mit Hilfe- und Anlaufstellen, wie sie seit Jahren von Fachkräften gefordert wird, ist noch immer nicht vorhanden. Deswegen hat der Therapieverbund Ludwigsmühle auch in diesem Jahr wieder an der bundesweiten COA-Aktionswoche teilgenommen und am Freitag, 16.2. einen Tag der offenen Tür der Schulkindergruppe der Fachklinik Villa Maria organisiert. Die Aktionswoche ist ein Gemeinschaftsprojekt von den Verbänden NACOA Deutschland e. V., Such(t) und Wendepunkt e. V. und Kunst gegen Sucht e.V. und steht in Deutschland unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Katrin Sass.

COA2018_1.jpgDie Schulkindergruppe des Therapieverbundes besteht als besonderes Angebot in Landau bereits seit einem Jahr. Sie wurde im Rahmen der COA-Aktionswoche mit Unterstützung der ProNES Automation GmbH und des Projekts „sharedRoom.Landau“ (Obertorplatz) des ProNES-Geschäftsführers Jochen Weber ins Leben gerufen. „Die Gruppe bietet ein eigenes, kindgerechtes Setting, um die Belastungen in ihrer Familie bewältigen zu können. Die Kinder werden so für die Zukunft stark gemacht. In der Gruppe können sie offen über die Erkrankung ihrer Eltern und über ihre Ängste, Gefühle und Probleme reden“, erläutert Dr. Dirk Kratz, Geschäftsführer des Therapieverbundes. Die teilnehmenden Kinder sind zwischen 6 und 12 Jahre alt und nehmen einmal wöchentlich an der Gruppe teil. Mittlerweile haben sie sich selbst den Namen „Kobra“ gegeben. Das Team des Kinderhauses arbeitet mit einem kreativen Methodenreichtum immer wieder neue Themen aus, die die Kinder in ihrem Alltag unterstützen. So ist das Gruppenangebot innerhalb eines Jahres zu einem festen, helfenden Teil des Alltages vieler Kinder aus suchtbelasteten Familien in der Region geworden.

Im Rahmen des Tages der offenen Tür wurden Infos über und Einblicke in die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien und deren Situation geboten, aber auch ein fachlicher Austausch zu Hilfekonzepten, zur Vernetzung und ggfs. zur Entwicklung gemeinsamer Projekte. Dazu wurden einige Ergebnisse aus der Arbeit mit der Schulkindergruppe ausgestellt, wie z.B. Bilder.

„Uns war es wichtig, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger darüber zu informieren, dass diese Kinder leider keine Einzelfälle sind und dass es aber einer gemeinsamen gesellschaftlichen Anstrengung bedarf, um die Versorgungssituation zu verbessern. Das ist uns an diesem Tag gelungen“, so Kratz weiter. Neben dem Besuch vieler Fachkräfte aus der Region wurden Passantinnen und Passanten durch das Clown-Schauspiel der Mitarbeiterin Kaja Langfinger auf das Angebot aufmerksam gemacht. Im Ladenlokal warteten dann viele Informationen und die eine oder andere Tasse Kaffee oder Tee auf die interessierten Bürgerinnen und Bürger.

„Insgesamt war es eine rundum gelungene Aktion, die ohne das große Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht möglich gewesen wäre“, bilanziert Kratz abschließend. Der Therapieverbund möchte im laufenden Jahr die erfolgreiche Arbeit in der Schulkindergruppe weiter ausbauen, festigen und in ein Curriculum gießen. Zur Umsetzung dieses Vorhabens sucht das Team allerdings noch finanzielle Unterstützung, weswegen sich die Schulkindergruppe sehr über Spenden freut.

7. Februar 2018 - Dr. Dirk Kratz im Gespräch mit Marc Hasselbach im PodcastSoziFon

In der aktuellen Folge beschäftigt sich SoziFon - Der Podcast rund um Digitale Soziale Arbeit mit dem Thema Suchthilfe. Über 90 Minuten tauschen sich Marc Hasselbach und unser Geschäftsführer Dr. Dirk Kratz zu den aktuellen Entwicklungen in diesem Themenfeld aus, wie Entkriminalisierung, Psychiatrisierung, neue psychoaktive Substanzen und die Gretchenfrage rund um die Abstinenz.

HIER kann man reinhören!

(Die Folge findet sich außerdem in iTunes: Hier klicken)

11. Dezember 2017 - Die SWR Herzenssache ermöglicht durch ihre Förderung den Neubau des Kinderhauses in der Villa Maria

Wie bereits aus der Presse und spätestens in der großen Gala am 1. Dezember zu erfahren war, bekommt die Fachklinik Villa Maria ein neues Kinderhaus. Dass dieses Projekt im kommenden Januar starten kann, wurde nur mithilfe einer Förderung durch die SWR-Herzenssache möglich. Alle weiteren Infos und Pressebeiträge dazu finden Sie auf den Seiten der SWR Herzenssache und unter den folgenden Links:

Das Herzenssache Kinderhaus - ein Projekt mit großer Strahlkraft

SWR Landesschau Rheinland-Pfalz: ein neues Kinderhaus für die Villa Maria
(Mediathek)

SWR-Moderator Martin Seidler besucht die Villa Maria (Mediathek)

Herzenssache - Der große Abend (Mediathek)

Wir freuen uns riesig über die Förderung und den Start in nächsten Jahr!
Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei allen Unterstützer_innen bedanken!


24. November 2017 -
Angelika Stock und Hartmut Steudle mit der goldenen Ehrenmedaille des Paritätischen Landesverbandes ausgezeichnet
Medaille
Frau Angelika Stock, Vorsitzende der Vereinigung gegen Drogenmissbrauch e.V. und stv. Aufsichtsratsvorsitzende im Therapieverbund Ludwigsmühle, und Herr Hartmut Steudle, Vorstandsmitglied der Vereinigung gegen Drogenmissbrauch e.V. und ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat des Therapieverbundes Ludwigsmühle, wurden vom Paritätischen Landesverband Rheinland-Pfalz / Saarland im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung für ihr langjähriges, herausragendes ehrenamtliches Engagement geehrt. Sie erhielten jeweils die Ehrenmedaille in Gold für besondere Verdienste.

Frau Stock übernahm bereits kurz nach ihrem Eintritt in die Vereinigung gegen Drogenmissbrauch im Jahr 1999 Verantwortung im Vorstand und später in einer für den Verein schwierigen Situation das Amt der Vorsitzenden. Stock SteudleSeit jeher bringt sie sich mit einem hohen Sachverstand und großem Engagement in dieser Funktion ein, gibt wichtige Impulse und hat dabei das große Ganze im Blick. Sie hat sich nie davor gescheut, auch schwierige Entscheidungen zu treffen. Für viele Menschen ist sie eine unschätzbare Stütze und setzt sich konsequent für ihre Interessen und Belange ein. Durch ihre Hilfe macht sie das Leben dieser Menschen lebenswerter, weswegen ihr Engagement und ihr unermüdlicher Einsatz höchste Anerkennung verdient.


Herr Steudle engagiert sich ebenfalls seit dem Jahr 1999 in überdurchschnittlicher Weise in der Vereinigung gegen Drogenmissbrauch. Als Schatzmeister sucht er stets nach den besten Lösungen, bei wirtschaftlichen und strategischen Fragen beweist er stets gutes Augenmaß und verliert dabei nie die Menschen, um die es geht, aus dem Blick. Dass ein Verein mit rund 45 Mitgliedern zusammen mit dem Paritätischen als Gesellschafter des Therapieverbundes Ludwigsmühle ein landesweites Netzwerk von Fachkliniken, Beratungs-, Nachsorge-, Integrations- und Übergangsangeboten konzipieren, aufbauen und erhalten kann, zeugt von überaus hoher Professionalität, zu der Herr Steudle in herausragender Weise beiträgt. Sein Fachwissen, sein Engagement und seine besondere menschliche Güte sind dabei einzigartig. So ist auch er durch seinen unentwegten Einsatz für viele Menschen eine unschätzbare Stütze und ein Vertreter ihrer Interessen und Belange geworden, was mit der goldenen Ehrenmedaille prämiert wurde.

Die Geschäftsführung des Therapieverbundes gratuliert den Geehrten ganz herzlich und dankt ihnen für ihren herausragenden Einsatz, ohne den Träger nicht das wäre, was er heute ist!



21. November 2017 - Pressemitteilung

GSKinder aus suchtbelasteten Familien bekommen neue Ruhe- und Spielmöglichkeiten

Die Kinder im an die Fachklinik Villa Maria angeschlossenen Kinderhaus in Billigheim-Ingenheim können sich über eine Förderung durch die Glücksspirale freuen. Mit insgesamt 5.200,00 Euro unterstützt die Lotterie die zwingend notwendig gewordene Anschaffung neuer Schlaf- und Spielmöbel für Säuglinge und Kleinstkinder. Dr. Dirk Kratz, der Geschäftsführer des Therapieverbundes Ludwigsmühle, Träger der Fachklinik, bedankt sich herzlich für die Förderung: „Seit einigen Jahren haben wir immer mehr Anfragen von suchtbelasteten Müttern und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern erhalten. Durch den Ausbau früher Hilfen für Familien in Deutschland werden immer Mütter und Väter mit sehr jungen Kindern in eine Suchttherapie vermittelt. Teilweise sind die Mütter sogar noch schwanger“.Diese Entwicklung ist im Sinne einer möglichst frühen Intervention und Hilfe für diese Familien sehr erfreulich ist, doch stellt sie neue Anforderungen an das Personal und die Ausstattung, die für einen gemeinnützigen Träger wie den Therapieverbund Ludwigsmühle aus Eigenmitteln kaum zu bewältigen ist. Die Leistungsträger möchten dagegen über den Regelbetrieb hinausgehende Kosten vermeiden und bezuschussen solche Investitionen nur selten, vor allem wenn sich eine Einrichtung wie die Fachklinik Villa Maria in einer Schnittstelle zwischen zwei oder mehreren Leistungssystemen befindet.
Mit den Geldern der Glückspirale werden neue Ruhemöglichkeiten, z.B. mit sog. Kuschelnestern, und neue Spiel- und Bewegungstrainingsmöglichkeiten für unsere Kleinsten geschaffen.
„Wir danken der Glücksspirale sehr für die Förderung, die unseren Bedarf natürlich nicht vollständig decken kann, aber uns ein großes Stück weiterhilft“, so Kratz abschließend.

Das Kinderhaus der Fachklinik Villa Maria ist ein stationäres, heilpädagogisches Tagesgruppenangebot für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Ihre Eltern absolvieren in der Fachklinik Villa Maria eine stationäre Suchttherapie. Hinzu kommen spezielle Nachsorgeangebote, wie eine sozialpädagogische Familienhilfe, die den Therapieerfolg absichern und die Familien bei ihren ersten selbstständigen Schritten in einem drogenfreien Alltag begleiten und weiter unterstützen. Kinder aus Suchtfamilien werden so frühzeitig und nachhaltig gefördert und gestärkt und die negativen Auswirkungen aufgrund des Aufwachsens in einem suchtbelasteten Setting deutlich reduziert.

2. September 2017
25 Jahre Fachklinik Villa Maria  -  25 Jahre Hilfen für suchtbelastete Familien
Jubiläumsfeier & Nachmittag der Begegnung

Wieder einmal trafen sich viele "Ehemalige" zum diesjährigen Villa-Fest, dass in diesem Jahr noch eine besondere Note hatte: Galt es doch gleichzeitig das 25-jährige Jubiläum der Villa Maria zu feiern und auf die Geschichte dieser besonderen Einrichtung zu blicken. So gab es am Vormittag einen  kleinen Festakt, den Geschäftführer und Chefarzt Dr. Pollich eröffnete und die Gäste begrüßte. Nach dem Verlesen einiger Grußworte wies Landrätin Theresia Riedmaier in ihrer Ansprache auf viele Jahre der gelungenen Kooperation mit dem Landkreis hin und lobte die gute und konstrukive Zusammenarbeit.

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Im Anschluss sorgte der Vortrag von Reinhold Zeit und Holger Christmann "25 Jahre in Bildern" auf sehr unterhaltsame Weise, unter welchen Umständen das einstige Modellprojekt, bei dem stationäre medizinische Rehabilitation und Jugendhilfe unter einem Dach vereint sind, entstanden und sich zu einer modernen Fachklinik mit angegliedertem Kinderhaus entwickelt hat.

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Kaja Langfinger, eine Mitarbeiterin im Kinderhaus zeigte mit ihrem Clownsakt einmal mehr, wie auch ohne Worte Begegnungen und das Miteinander zum Ausdruck gebracht werden kann.Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Begegnung mit ehemaligen und aktuellen Rehabilitanden, den Kindern, den Familien, ehemaligen Mitarbeiter_innen und interessierten Gästen.Umrahmt wurde das ganze mit Musik, Spielen für die Kinder und Erwachene, leckerem Essen, und die Sonne gesellte sich auch dazu.

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1. Juni 2017 - Therapieverbund beteiltigt sich am Firmenlauf in Landau

Mit 11 Mitarbeiter_innen beteiligte sich der Therapieverbund am zweiten Rheinpfalz-Firmenlauf in Landau.
Ob laufen oder walken, mit viel Vergnügen ging die Gruppe auf die 5 km lange Strecke in einer Schar von über 3.500 Teilnehmer_innen. Das Dabeisein und der Spaß stand im Vordergund und so war es zwar schweißtreibend, aber letztlich sind alle recht entspannt und zufrieden im Ziel eingetroffen. Und alle waren sich einig: nächstes Jahr wieder!   

27. Februar 2017 - "Hier habe ich mein Kind lieben gelernt"

Artikel im Magazin DER PARITÄTISCHE 1/2017 über die Fachklinik Villa Maria

HIER gehts zum Artikel

21. Februar 2017 - Der Therapieverbund in der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz

Auch in diesem Jahr konnten wir als Therapieverbund erfolgreich im Rahmen der COA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien auf die Bedürfnisse jener „vergessenen“ Kinder aufmerksam zu machen. Während wir im Print leider gänzlich unerwähnt blieben, war die Redaktion der SWR-Landesschau Rheinland-Pfalz wieder sehr interessiert an diesem Thema. So ist ein schöner TV-Beitrag entstanden, der am Freitag 17.2. gesendet wurde. Er ist online unter dem folgenden Link verfügbar:

HIER gehts zum Beitrag

Wir möchten allen Mitarbeiter_innen, Kooperationspartner_innen, der interessierten Presse und nicht zuletzt den Gästen bei unseren Veranstaltungen herzlich für diese Gemeinschaftsleistung einer erfolgreichen COA-Aktionswoche 2017 bedanken!

16. November 2016 - Jubiläum und Fachtagung 2016

Gleich zwei Jubiläen gab es in 2016 für den Therapieverbund zu feiern!

Die Fachklinik Ludwigsmühle kann auf 35 Jahre erfolgreiche Arbeit in der stationären medizinischen Rehabilitation zurückblicken und die Beratungsstelle NIDRO in Germersheim ist seit 20 Jahren fester Bestandteil der Suchtkrankenhilfe in der Region.
Im Rahmen eines Fachtages feierte der Therapieverbund Ludwigsmühle am
Mittwoch, dem 16. November 2016, diese Jubiläen.

Das Thema des Fachtages lautete „Neue Fragen – neue Antworten? Suchthilfe im Wandel" und bezog sich einerseits auf die Geschichte des Therapieverbunds Ludwigsmühle, andererseits wurde die aktuelle Suchthilfelandschaft skizziert: neue Substanzen, neue Konsumformen, veränderte Störungsbilder, neue Ansprüche an Abstinenz und Kontrolle, an Beratung und Therapie.

Zur Berichterstattung in der RheinPfalz

1. Juli 2016 - Besuch der Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Sabine Bätzing-Lichtenthäler in der Fachklinik Villa Maria

Im Juli 2016 besuchte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthähler die Fachklinik Villa Maria.

In Begleitung des SPD Fraktionsvorsitzenden Alexander Schweitzer und der Drogenbauftragten der Landesregierung Sabine May, informierte sie sich über das spezielle Angebot der familientherapeutischen Einrichtung, in der drogenabhängige Eltern und Alleinerziehende mit ihren Kindern aufgenommen werden.
Zur Villa Maria gehört das heilpädagogische Kinderhaus, eine anerkannte Einrichtung der Jugendhilfe, in der die Kinder betreut, gefördert und bei Bedarf behandelt werden können.

Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten der Einrichtung, nutzen die Gäste die Möglichkeit mit den Rehabilitand/-innen zu sprechen und sich aus deren Sicht über die besondere Situation, den Hilfebedarf und die Behandlung zu informieren.
Dabei wurde die besondere Bedeutung des Zusammenwirkens der Jugendhilfe mit der Suchtkrankenhilfe deutlich.

Im abschließenden Gespräch mit der der Geschäftsleitung –vertreten durch Dr. Pollich und Herrn Ballauff, sowie verantwortlichen Mitarbeitern der Villa Maria –Herrn Zeit, Herrn Christmann und Herrn Gard, wurde Unterstützung insbesondere bei der Umsetzung der Pläne für die Erweiterung des Kinderhauses zugesagt.

Von Einrichtungsseite wurde deutlich gemacht, dass im Bereich der Nachsorgeangebote Verbesserungsbedarf besteht und man hier über den Aufbau einer Form des Betreuten Wohnens für suchtebelastete Familien nachdenkt.
Auch bei der Finanzierung von Maßnahmen zur Arbeitsmarktinegration besteht Verbesserusngsbedarf z.B. in Form einer Regelfinanzierung.
Die politische Unterstützung wurde bei diesen Themen von Frau Bätzing-Lichtenthäler und Herrn Schweitzer zugesichert.

12. Mai 2016 - Start der Kampagne "Verbund verbindet"

Im Mai 2016 startete die Mitarbeiter_innenkampagne "Verbund verbindet" mit einer Kick-Off-Veranstaltung in der Ludwigsmühle.
Eingeladen waren alle Mitarbeiter_innen des Verbundes zum Zweck der weiteren Vertiefung der kollegialen Kontakte und Austauschmöglichkeiten über die Arbeit der Abteilungen und Projekte.
 

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Nachdem sich die verschiedenen Bereiche und Einrichtungen des Verbundes kurz vorstellten, konnten im Rahmen einer Hospitationsbörse die Mitarbeiter_innen für sich Hospitatonsmöglichkeiten entdecken und sich für die gewünschten Hospitationen eintragen, bzw. Termine vereinbaren.
Weitere Veranstaltungen zur Kampagne werden im Laufe des Jahres folgen.

AnNet

AnNet - Forschungsprojekt   

Die Universität Hildesheim hat ein Forschungprojekt für und mit Angehörigen von Suchtkranken gestartet und kooperiert hiebei eng mit dem Therapieverbund Ludwigsmühle. Lesen Sie mehr über AnNet - Forschungsprojekt

Was ist Sucht?
Der Stuttgarter Trickfilmregisseur Andreas Hykade hat das Thema „Sucht“ in fünf Minuten in seinem Zeichentrickfilm „Nuggets“ beleuchtet.

Das menschliche Gehirn ist einzigartig, denn es ermöglicht uns zu denken, zu reden und zu träumen. All diese Prozesse werden durch den Gebrauch von Drogen beeinflusstEine gelungene Flash-Animation vermittelt den Einfluss verschiedener Drogen auf das Gehirn.


SKOLL- Bundesmodellprojekt SELBSTKONTROLLTRAINING
 - für den verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtstoffen und anderen Suchtphänomenen. Auskünfte erhalten Sie unter: www.skoll.de oder bei der Jugend- und Suchtberatungsstelle Speyer / Germersheim


Quit the Shit
 - ist das interaktive Beratungsprogramm, das dir ermöglicht, deinen Cannabis-Konsum zu überdenken und zu reduzieren. Klick auf: www.drugcom.de nähere Auskünfte erhältst du über die Jugend- und Suchtberatugsstelle Speyer / Germersheim


Zentralverwaltung
Therapieverbund Ludwigsmühle
gemeinnützige Gesellschaft mbH

Alfred-Nobel-Platz 1
76829 Landau

Tel.: 0 63 41 - 52 02-0
Fax: 0 63 41 - 52 02-155

E-Mail: info(at)ludwigsmuehle.de


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