Zuviel Gefühl | Im Gespräch mit Svenja

Die heutige Episode geht wirklich unter die Haut. Dirk ist wieder im Drogenhilfezentrum in Saarbrücken und hat Svenja im Konsumraum getroffen und sich ihre bewegende Geschichte angehört.
Die junge Frau erzählt sehr offen über ihren Konsum, die Spirale der Verzweiflung und über ihre Erlebnisse im Drogenhilfezentrum. Nichts für schwache Nerven. Wir erleben das unsägliche Leiden einer jungen Frau und den Kampf raus aus der Sucht.

Danke liebe Svenja. Wir wünschen Dir, wie allen suchtkranken Menschen, baldige Genesung und Hilfe die zu Dir passt. Wir wünschen dir Menschen die dich verstehen und dir wirklich helfen möchten.

Wir erleben wie wichtig Einrichtungen wie das Drogenhilfezentrum Saarbrücken sind. Unterstützen Sie die Suchthilfe, egal wie.

Shownotes:

Drogenhilfezentrum Saarbrücken: https://www.drogenhilfezentrum.de/

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Startschuss für die NIDRO Neustadt

Ab 2021 berät der Therapieverbund Ludwigsmühle auch am Standort Neustadt a.d. Weinstraße

“Wir freuen uns sehr über die Vergabe der Suchtberatung in Neustadt an unseren Träger”, kommentiert Dr. Dirk Kratz, Geschäftsführer des Therapieverbundes Ludwigsmühle, die Entscheidung der Stadtrats vom 8. Oktober. “Somit können wir mit der NIDRO Neustadt zum Jahreswechsel eine neue Jugend- und Suchtberatungsstelle eröffnen, auch wenn der Zeitplan bis dahin sehr eng ist.”

Bisher war die Suchtberatung durch die Fachstelle Sucht Neustadt übernommen worden. Jedoch war eine Neuvergabe notwendig geworden, da der bisherige Träger der Fachstelle, die Evangelische Heimstiftung Pfalz, ihre Beratungsstellen zum Jahresende aufgegeben hatte.

“Wir möchten die vergangenen erfolgreiche und professionelle Arbeit nicht nur fortsetzen, sondern schrittweise erweitern und in die Zukunft führen. Dafür sind wir nun mit allen Beteiligten in guten Gesprächen.” Die Ideen gehen von einer zunehmend digitalen Suchthilfe bis hin zu mehr Angeboten für Menschen in Substitutionsbehandlung und einer Stärkung der Suchtselbsthilfe.

“Die kommenden Wochen werden auch für uns als neuen Träger sehr spannend und anstrengend, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den Trägerwechsel gemeinsam gut bewältigen können,” so Kratz abschließend.

Sucht und begleitende Ängste

Spezielle Alltagsängste von suchtkranken Menschen

In der heutigen Episode sprechen Dirk und Marc über Ängste die die Sucht begleiten. Es geht um die Angst rückfällig zu werden, zu sterben, alleine zu sein oder auch Ängste die Zukunft betreffend. Viele nicht-suchtkranke Menschen haben auch Zukunftsangst, Angst vor Nähe oder Angst nicht genug zu sein.
Wir sprechen diese begleitenden Ängste offen an und versuchen Auswege aus der Abwärtsspirale aufzuzeigen.

Wir sprechen nicht über Angststörungen im psychiatrischen Sinne!

Das Drogenhilfezentrum Saarbrücken

In der heutigen Episode berichtet Dirk aus dem Drogenhilfezentrum (DHZ) aus Saarbrücken. Aaron und Renan begleiten ihn durch die Einrichtung und beschreiben die Angebote, die die Nutzer_innen dort vorfinden.

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Überall Kompetenzen

Kompetenz-Check in der Selbsthilfe.  Wie kann man als suchtbelasteter Mensch mit den Kompetenzen umgehen, die man während seiner Suchtgeschichte erworben hat? 

Heutzutage  werden überall Kompetenzen gefordert. In der Schule, Ausbildung und  natürlich im Job. Auch privat braucht man Kompetenzen wie  Sozialkompetenz, Selbstkompetenz oder Beziehungskompetenz.

Bei  suchtkranken Menschen denkt erstmal niemand an Kompetenz, eher an  Inkompetenz. Vieles, was in der Vergangenheit geschehen ist, wird  entwertet. Doch wie lassen sich bestimmte Kompetenzen positiv  „re-framen“, also in einen positiven Rahmen setzen? Wie lässt sich  daraus möglicherweise Selbstwert schöpfen? Und wie kann daraus eine  langfristige Auseinandersetzung mit sich selbst entstehen, die u.a. in  der Selbsthilfegruppe thematisiert werden kann?

Darum geht in der heutigen Podcast-Folge. Wir freuen uns sehr über Kommentare von euch!

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Cleantime – Drogenhilfe sofort

In der heutigen Episode sprechen Dirk und Marc mit Lisa Sesterhenn, der Einrichtungsleiterin der Übergangseinrichtung Cleantime in Mayen-Kürrenberg. Übergangseinrichtungen sind zwischen der Entgiftung und der stationären Reha positioniert und unterstützen drogenabhängige Menschen ab 18 Jahren, die einen Weg aus der Sucht beginnen wollen. Lisa beschreibt den Alltag bei Cleantime, die Unterstützungsangebote und die Niederschwelligkeit der Aufnahme.

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Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU)

In der heutigen Episode geht es um die medizinisch-psychologische Untersuchung bei Führerscheinverlust. Isabella Stotter von der Praxisgemeinschaft Ravensburg, gibt Auskunft über Kosten, Urinkontrollen und die Untersuchung an sich. 

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Unsere Glücksspiel-Selbsthilfegruppe trifft sich ab 6. August online

Die angeleitete Glücksspiel-Selbsthilfegruppe des Beratungsstellenverbundes NIDRO im Therapieverbund Ludwigsmühle startet online. Nach einer mehrwöchigen Pause aufgrund der Pandemie und der erfolgreichen Einrichtung eines datensicheren Video-Tools im Therapieverbund können sich nun von Glücksspiel-Abhängigkeit Betroffene auch virtuell austauschen und gegenseitig unterstützen. Das seit Jahren bewährte Gruppenangebot steht damit “coronasicher” allen Betroffenen zur Verfügung.

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Alkohol, Nein Danke?!

In unserer heutigen Episode Freiheit ohne Druck – Selbsthilfe sprechen wir über die Normalität oder sogar über die Unnormalität Alkohol in unserer Gesellschaft zu trinken. Was tue ich, wenn ich keinen Alkohol trinken möchte und mein Gegenüber mir andauern Bier anbietet?

Wir haben heute zu diesem Thema Katharina eingeladen um von ihren Erfahrungen im Nein-sagen zu berichten. Katharina hat Alkoholabhängikeit und dessen Folgen durch Ihrem Stiefvater erlebt und kann aus dieser Perspektive ihr Nein zum Alkohol spannend darlegen.

“Über drei Millionen Kinder und Jugend­liche in Deutschland haben mindestens einen suchtkranken Elternteil. Damit geht oft einher, dass in der Familie die materi­ellen, aber auch emotionalen Bedürfnisse der Kinder nicht ausreichend erfüllt wer­den können. […] Das Gefühl der Hilflo­sigkeit und des Alleingelassenseins prägt ihren Alltag, verbunden mit der Befürch­tung, dass andere ihr Familiengeheimnis entdecken könnten.” (Drogenbeauftragte der Bundesregierung 2017)

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Politisches Engagement von suchterfahrenen Menschen

Vor Kurzem wurde die neue Jugend-Drogen Affinitätsstudie herausgegeben und von Daniela Ludwig, der Drogenbeauftragten des Bundes, auf der Bundspressekonferenz vorgestellt. Tilo Jung, freier Journalist, fragte in dieser Pressekonferenz nach den aktuellen Bestrebungen Cannabis zu legalisieren und erhielt eine klare Abfuhr auf diese Frage. Vor knapp 10 Monaten wechselte Daniela Ludwig (CSU) die bisherige Drogenbeauftragte des Bundes, Marlene Mortler (CSU) ab und kam ohne Fachexpertise ins Amt. Tilo Jung, prangerte diesen Zustand bei der damaligen Bundespressekonferenz an und erhielt ebenso keine zufriedenstellende Antwort.

Als Betroffene_r hört oder sieht man solche Nachrichten manchmal und versteht die Welt nicht mehr. Da ist eine Person ohne Expertenwissen in so einer Position. Wie kann man das ändern? Wie kann man sich politisch engagieren und für die Suchthilfe einsetzen?

Dirk und Marc besprechen kurz die Jugend-Drogen Affinitätsstudie und versuchen Wege der politischen Teilhabe von suchterfahrenen Menschen zu skizzieren.

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